Wie auch in den vergangenen Jahren waren wieder die Sternensinger in der Kirchgemeinde Königswartha unterwegs. Trotz schlechter Witterungsbedingungen machten sich verschiedene Kinder der Gemeinde verkleidet als Könige und Sternträger auf den Weg. Sie verkündeten die Botschaft der Geburt Jesus und brachten den Segen für das neue Jahr in die verschiedenen Häuser.
Dabei begannen sie mit folgendem Text:
"Wir wollen dich grüßen zum neuen Jahr und dir unsre Lieder hier singen, drei Könige sind wieder da, um den Segen des Christkinds zu bringen..."
Nach getaner Arbeit feierten die Könige und Sternträger gemeinsam mit der Gemeinde einen Abschlussgottesdienst mit Weihrauch in unserer Kirche.
(Bilder folgen)
Auch in diesem Jahr konnte sich unsere Kirchgemeinde an einer reich geschmückten Kirche erfreuen. Dies haben wir vielen freiwilligen Mitarbeitern und Helfern aus der Kirchgemeinde zu verdanken. So ist es schon seit langem Tradition, dass die Girlande, die Erntekrone und die vielen schönen Kränze in den einzelnen Ortsteilen unserer Kirchgemeinde gefertigt werden und zum Erntedankfest unsere Kirche zieren. Viel Arbeit steckt also dahinter - sei es im Winden der Kränze, Binden der Sträuße oder Gestalten der Körbe - bis unsere Kirche in diesem feierlichen Licht erstrahlen konnte.
Nach dem singenden Einzug der Kinder, mit dem Kreuz, der Erntekrone und vielen kleinen Erntegaben, gestalteten ca. 60 Kinder verschiedener Altersgruppen (Kindergartenkinder bis Kinder der 6. Klasse) einen Teil des Festgottedienstes musikalisch aus. Es wurden sowohl deutsche als auch sorbische Lieder zum Thema Erntedank gesungen. Die Kinder brachten in ihren Liedern zum Ausdruck, wie wunderbar Gottes Schöpfung ist und wie dankbar wir für seine Geschenke sein sollen. Dabei erinnerten wir uns besonders an unsere Brüder und Schwestern in Tansania, denen dieser Reichtum an Geschenken dieses Jahr verwehrt blieb und die mit einer großen Hungersnot kämpfen.
Thema des diesjährigen Weltgebetstages war Chile, das »Land der Kontraste« auf dem südamerikanischen Kontinent.
Zahlreiche Frauen bereiteten im Vorfeld diesen gelungenen Abend vor, indem sie die Texte und die Gottesdienstordnung,
die von chilenischen Frauen erstellt wurde, verinnerlichten, oder uns an ihren - nach chilenischer Küche zubereiteten -
Speisen teilhaben ließen.
Als Einstieg wurde vorgestellt, warum Chile die Bezeichnung »Land der Kontraste« verdient: ein wenig Geschichts-
und Geographiewissen wurde vermittelt, um den etwa 40 Leuten, die an diesem Abend zusammengekommen waren,
das Land etwas näherzubringen. 4300 km Nord-Süd-Ausdehnung standen durchschnittlich 200 km Breite gegenüber mit einem Höhenprofil
von 6900 m bis 0m über dem Meeresspiegel.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Thematik »Wieviele Brote habt ihr?«, welche im Zusammenhang mit den Geschehnissen
des Jahres 2010, die Chile zutiefst betrafen (Minenunglück und Erdbeben), diese Frage besonders betonte. Die Geschichte um Elias
und die Witwe von Sarepta verdeutlichte uns, dass wir Vertrauen in Gott haben sollen und es würde nicht an Brot mangeln.
In Dialogen wurde erarbeitet, welche »Brote« wir haben und geben können: nicht nur materielle Dinge wie Geld und
Früchte wurden genannt, sondern auch »Brote«, die wir im Leben haben und gar nicht »aufbrauchen« bzw.
»nutzen« wie Hilfsbereitschaft, Liebe, Mut und Gebete.
Ein ursprüngliches chilenisches Lied drückt die Dankbarkeit der Chilenen aus:
»Ich danke dem Leben, das mir soviel gegeben, es gab mir die Augen, um deutlich zu trennen, das Weiße vom Schwarzen,
die Welt zu erkennen … «
Alle sind heil zuhause angekommen. Das war die freudigste Nachricht am Montagabend dem 31. Januar.
Ein schönes Wochenende voller Spaß und Aktion lag hinter uns.
Freitag kamen wir nach ein paar Stunden Fahrt in dem kleinen Örtchen Mala Upa an.
Wir lagen gut in der Zeit und konnten gleich noch die Ski ausborgen und machten uns dann auf dem Weg zur Hütte in der wir wohnen sollten.
Doch zuvor ereignete sich noch ein ganz anderes Spektakel.
Der Hüttenbesitzer und sein Snowmobil dürften bei jedem einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, denn er kannte nur das Gaspedal.
Als wir nun nach einem schönen Fußmarsch unterm Sternenzelt in der Hütte einkehrten waren wir froh, dass einige schon angefangen hatten das Abendbrot vorzubereiten.
Im Anschluss an das Abendbrot gab es noch einen kleinen thematischen Teil welcher durch ein paar selbstgesungene Lieder versüßt wurde und der Rest des Abends würde dann noch zum gemeinsamen Spielen genutzt.
Der Samstagmorgen begann für den Küchendienst schon etwas früher als für die anderen und nach dem gemeinsamen Frühstück ging es dann ab auf die Piste.
Für die meisten war es das erste Mal auf Ski, doch alle waren hoch motiviert und so ging es Stück für Stück den Berg hinab.
Erschöpft machten einige ab und an mal eine kleine Pause in der Hütte um sich ein wenig zu stärken.
Als es dann die Sonne etwas tiefer stand und alle wieder in die Hütte kamen,
gab es heiße Getränke damit alle wieder warm werden konnten.
Kurz vor dem Duschen kam die Idee auf sich in den Schnee zu legen und zu wälzen
und das sah dann etwa so aus:
Nach der Schneebadeaktion war dann ein thematischer Teil dran. Wir sangen gemeinsam, beteten und diskutierten über wichtige Dinge und wie wir als Christen damit umgehen sollten.
Als einige geistige Arbeit vollbracht war gab es dann auch das deftige, warme Abendessen.
Nachdem wir alle satt waren, stieß noch der Jugendwart zu uns.
Am Sonntag starte der Tag mit einem Frühstück und anschließendem Gottesdienst mit richtiger Predigt und Liturgie.
Im Anschluss an das Morgenprogramm ging es dann ab auf die große Piste, auf welcher dann alle ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen konnten.
Nach einem langen, actionreichen Nachmittag kamen alle wieder heil in der Hütte an und wieder gab es Kaffe und Gebäck sowie den anschließenden thematischen Teil und das Abendbrot.
Den letzen Tag verbrachten wir anfangs mit Packen und machten uns dann auf zu einer neugebauten Piste die den Abschluss unserer kleinen Rüstzeit darstellen sollte, dort fuhren wir dann nochmal ein paar Stunden und machten uns dann alle erschöpft auf den Heimweg.
Arnold Schimank
Auch dieses Jahr klang es wieder: Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg, führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht. So machten sich Kinder aus der Paulusschule und den Kurrende-Kinder am 6. und 7. Januar 2011 zum zweiten Mal in den Straßen von Königswartha und den umliegenden Orten, als die die Heiligen 3 Könige verkleidet auf den Weg und brachten die frohe Botschaft von der Geburt Jesu von Haus zu Haus. Nach dem die Kinder herein gelassen wurden und sie ihre Lieder vorgetragen hatten wurde noch das Haus gesegnet, mit den Worten Christus mansionem benedicat (lat.: Christus segne dieses Haus.) Anschließend schrieb man noch mit Kreide an den Türrahmen »20*C+M+B*11«, hierbei handelt es sich um die Abkürzung für den Haussegen dieses Jahres. Das gesammelte Geld war für die Kinder in Tansania bestimmt.
Wir hoffen natürlich alle das auch im nächten Jahr dieser schöne Brauch weiterhin fortgesetzt wird.
Hier noch zwei Bilder der Sternensinger:
Arnold Schimank
Dieses Jahr haben die Landwirte bei uns starke Rückschläge in der Ernte hinnehmen müssen. Mancherorts konnte die Ernte noch nicht abgeschlossen werden. Aus den Medien haben wir davon eine leichte Ahnung mitbekommen. Dennoch sind wir mit allem was wir brauchen reichhaltig versorgt. Das zeigten auch die Vorbereitungen zum diesjährigen Erntedankgottesdienst. Dank der vielen Helfer und Spender konnte unsere Kirche reichhaltig geschmückt werden. Weit über 50 Blumensträuße, 28 Erntekränze und zahlreiches Obst wurde am Vortag in der Kirche abgegeben. Mit der Hilfe von 15 großen und kleinen Händen war das Schmücken der Kirche schon vor dem Gottesdienst eine große Freude. Wir können Gott dankbar sein, dass wir zu den glücklichen gehören die weit mehr haben als zum Leben benötigt. Vielen Gemeindemitgliedern in Königswartha ist es ein Herzensanliegen von dem vielen was Sie haben denen abzugeben die nichts haben. Dies zeigen die vielen Spenden zum Beispiel für unsere Geschwister in Tansania.
Michael Kobelt
... so starten dieses Jahr am 06.04.2010 die Kinderbibeltage in der Kirche in Königswartha.
Über 60 Kinder lauschten einem Programm mit viel Musik, Bewegung und spannenden Geschichten.
So ging es zum Beispiel um Saulus, der ein Christenverfolger war. Wir durften erfahren wie
Saulus eine Begegnung mit Gott hatte. Das hat ihn damals so sehr bewegt, dass er dieses Erlebnis
nicht für sich behalten konnte und in der ganzen Welt erzählte. So wurde aus Saulus der bekannte Paulus.
Weiter haben sich die Kinder tiefer mit Paulus beschäftigt und so erfahren, dass er wegen seines
Glaubens an Jesus ins Gefängnis musste. Wir haben dabei entdeckt, dass dies heute in unserer modernen
Welt noch genauso ist. So haben wir Anteil genommen an der Entführung von Familie Hentschel.
Wir haben ermutigende Psalmen, Bilder und Gebete für die Familie Hentschel vorbereitet.
Dabei entdeckten wir, welch ein großes Privileg wir haben, hier in Deutschland leben zu dürfen und
fröhlich und frei unseren Gott zu loben und von ihm zu erzählen.
Zum Abschluss gab es dann noch ein Abenteuerliches Geländespiel.
Mit dabei waren unter anderem Pfarrer Andreas Kecke, Norbert Binder, Gabriele Bretsch, Kathrin Maroske und viele ehrenamtliche Mitarbeiter.
Michael Kobelt
Im Gottesdienst zum Reformationsfest, der an diesem Tag an einem Samstag nachmittag stattfand,
gastierten diesmal ganz besondere Gäste: Der Chor »Meja« aus der katholischen Gemeinde Radibor!
Sie erhoben durch ihren vollendeten Gesang den Gottesdienst wahrlich zum einem ökumenischen Höhepunkt.
Im Anschluß gab der Chor noch etliche Kostproben aus seinem Repertoire, welche meistens -aber nicht ausschließlich-
in sorbischer Sprache dargeboten wurden. Anhaltender Applaus und eine Zugabe bewiesen, dass
die Zuhörer voll auf ihre Kosten kamen.
Zur Vorbereitung des Erntedankfestes am 16.Sonntag nach Trinitatis haben sich wieder alle Kirchgemeindedörfer beteiligt,
um unser Gotteshaus mit Erntegaben und selbstgestalteten Gebinden zu schmücken. Viele Helfer haben dafür
gesorgt, dass alles zur Geltung und an seinen richtigen Platz kommt.
Auch unsere ganz jungen Gemeindemitglieder helfen nach ihren Möglichkeiten. Es ist jedes Jahr aufs Neue
bewundernswert, mit welchen Ideen und Geschick, die Frauen und Männer an den Abenden vor dem Erntedank
kleine Kunstwerke herstellen.
Natürlich ist der Höhepunkt immer die Erntekrone (2009 hergestellt von der Gemeinde Hermsdorf) und die
Girlande (2009 hergestellt von der Steinitzer Gemeinde). Nach getaner Arbeit, lässt man sich gern zu
einem kleinen Picknick im trockenem Gras nieder.
Am Sonntag begann der Gottesdienst mit dem Einzug der Paulusschüler, den Kindergartenkindern mit den Erzieherinnen
und Helfern und dem Kirchenvorstand. Allen voran der Kreuzträger, was als eine schöne Tradition in unserer
Kirchgemeinde praktiziert wird. Die Kindergartenkinder tragen noch kleine Erntegaben ins Gotteshaus und
verabschiedeten sich in den Kindergottesdienst mit einem gelungenen Programm.

Wegen der Weihe der Paulusschule im August fand der tradionelle Gottesdienst auf dem Eichberg bei Hermsdorf gemeinsam mit der Kirchgemeinde
Milkel in diesem Jahr erst im September statt.
Dies hinderte uns nicht, anschließend auf dem Warthaer Sportplatz ein auch schon zur Tradition gewordenes Volleyball-Turnier
auszutragen, an dem sich 8 Mannschaften beteiligten.

Mit einer großen Prozession und mit vielen prominenten Gästen wurden am 9. Sonntag nach Trinitatis
in einer Weihehandlung die Schulräume der Paulusschule ihrer Bestimmung übergeben.
Auf dem Schulhof gab es ein Programm für Kinder und Erwachsene mit Norbert Binder und bis spät in die Nacht
Tanz mit dem Stolp(n)erfolk und den Dudelsacksen.
Nach dem Familiengottesdienst mit Taufgedächtnis für die 2004 Getauften Kinder und Erwachsenen um 14.00 Uhr waren die Gottesdienstbesucher und alle Gemeindeglieder sehr herzlich eingeladen, im Pfarrgelände miteinander zu feiern. Dabei gab es u.a. traditionell ein von Kirchenvorstehern und engagierten Gemeindegliedern einstudiertes Theaterstück »die Prinzessin auf der Erbse« zu sehen. Dies kam nicht nur bei den anwesenden Kindern gut an …

Die Paulus-Mittelschule wurde am 1.Mai 2009 offiziell genehmigt.
Der Genehmigung wurde mit einem feierlichen Dankgottesdienst gedacht.
Auf dem Foto sehen Sie Pfarrer Kecke während dieses Gottesdienstes mit dem Faxdokument, dass die Genehmigung
mit den Auflagen und die Kosten des Verfahrens enthält.
So klang es lautstark als über 70 Kinder bei den Kinderbibeltagen in Königswartha Lobpreis feierten. Unter der Anleitung von Norbert Binder übten sie und die ca. 10 Mitarbeiter Lieder mit lebhaften Bewegungen ein. Alles begann am Mittwoch, den 15. April um 10 Uhr in unserer Kirche mit einem kleinen Gottesdienst, danach gingen alle Teilnehmer mit einem Detektivausweis auf die Reise um spannende Geschichten aus der Bibel zu hören und zu sehen. Ein Thema war zum Beispiel das Gleichnis vom Reichen Kornbauern.
Alle durften die Geschichten in verschiedenen Gruppen vertiefen und weiter entdecken. Ein anderes Thema war die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten aus dem Johannesevangelium. Dabei ging es um das Vertrauen des Beamten zu Jesus. Die Kinder lernten das Vertrauen auf verschiedene Weise kennen. So wurde beispielsweise in einem Raum ein Gebirge aus Stühlen und Bänken eingerichtet wo einige Kinder mit verbundenen Augen darüber geführt wurden. Auch der »Heiße Draht« war mit verbunden Augen nur im Vertrauen auf Mithilfe zu schaffen.
Das dritte große Thema war die Begegnung einer Frau mit Jesus am Jakobsbrunnen. Dabei entdeckten die kleinen und großen Detektive, dass Jesus Licht an alle dunklen Stellen im Leben bringt und dass unter seinem Licht nichts verborgen bleibt.
Die Kinder haben auch Vergebung erfahren dürfen, als sie wie die Frau am Jakobsbrunnen ehrlich zu sich selbst und zu Jesus waren.
Den Abschluss der Abenteuerreise bildete ein großes Geländespiel mit Pharisäern, Samaritern und den Jüngern von Jesus. Die Jünger mussten das Wasser des Lebens aus dem Jakobsbrunnen schöpfen und zu einem festgelegten Ziel bringen. Dabei erhielten sie starke Unterstützung durch die Samariter. Die Pharisäer wollten die Jünger aufhalten, sie abfangen und ihnen das Wasser abnehmen. Nach vielen aufgeweichten Hosen, zerrissenen Socken und geschafften, aber doch fröhlichen Kindern war dann das Geländespiel zu Ende und damit auch zwei für die Kinder sowie für die Erwachsene aufregende Tage, die Gott unter seinen Segen gestellt hat.