Im Gottesdienst zum Reformationsfest, der an diesem Tag an einem Samstag nachmittag stattfand,
gastierten diesmal ganz besondere Gäste: Der Chor »Meja« aus der katholischen Gemeinde Radibor!
Sie erhoben durch ihren vollendeten Gesang den Gottesdienst wahrlich zum einem ökumenischen Höhepunkt.
Im Anschluß gab der Chor noch etliche Kostproben aus seinem Repertoire, welche meistens -aber nicht ausschließlich-
in sorbischer Sprache dargeboten wurden. Anhaltender Applaus und eine Zugabe bewiesen, dass
die Zuhörer voll auf ihre Kosten kamen.
Zur Vorbereitung des Erntedankfestes am 16.Sonntag nach Trinitatis haben sich wieder alle Kirchgemeindedörfer beteiligt,
um unser Gotteshaus mit Erntegaben und selbstgestalteten Gebinden zu schmücken. Viele Helfer haben dafür
gesorgt, dass alles zur Geltung und an seinen richtigen Platz kommt.
Auch unsere ganz jungen Gemeindemitglieder helfen nach ihren Möglichkeiten. Es ist jedes Jahr aufs Neue
bewundernswert, mit welchen Ideen und Geschick, die Frauen und Männer an den Abenden vor dem Erntedank
kleine Kunstwerke herstellen.
Natürlich ist der Höhepunkt immer die Erntekrone (2009 hergestellt von der Gemeinde Hermsdorf) und die
Girlande (2009 hergestellt von der Steinitzer Gemeinde). Nach getaner Arbeit, lässt man sich gern zu
einem kleinen Picknick im trockenem Gras nieder.
Am Sonntag begann der Gottesdienst mit dem Einzug der Paulusschüler, den Kindergartenkindern mit den Erzieherinnen
und Helfern und dem Kirchenvorstand. Allen voran der Kreuzträger, was als eine schöne Tradition in unserer
Kirchgemeinde praktiziert wird. Die Kindergartenkinder tragen noch kleine Erntegaben ins Gotteshaus und
verabschiedeten sich in den Kindergottesdienst mit einem gelungenen Programm.

Wegen der Weihe der Paulusschule im August fand der tradionelle Gottesdienst auf dem Eichberg bei Hermsdorf gemeinsam mit der Kirchgemeinde
Milkel in diesem Jahr erst im September statt.
Dies hinderte uns nicht, anschließend auf dem Warthaer Sportplatz ein auch schon zur Tradition gewordenes Volleyball-Turnier
auszutragen, an dem sich 8 Mannschaften beteiligten.

Nach dem Familiengottesdienst mit Taufgedächtnis für die 2004 Getauften Kinder und Erwachsenen um 14.00 Uhr waren die Gottesdienstbesucher und alle Gemeindeglieder sehr herzlich eingeladen, im Pfarrgelände miteinander zu feiern. Dabei gab es u.a. traditionell ein von Kirchenvorstehern und engagierten Gemeindegliedern einstudiertes Theaterstück »die Prinzessin auf der Erbse« zu sehen. Dies kam nicht nur bei den anwesenden Kindern gut an …

Die Paulus-Mittelschule wurde am 1.Mai 2009 offiziell genehmigt.
Der Genehmigung wurde mit einem feierlichen Dankgottesdienst gedacht.
Auf dem Foto sehen Sie Pfarrer Kecke während dieses Gottesdienstes mit dem Faxdokument, dass die Genehmigung
mit den Auflagen und die Kosten des Verfahrens enthält.
So klang es lautstark als über 70 Kinder bei den Kinderbibeltagen in Königswartha Lobpreis feierten. Unter der Anleitung von Norbert Binder übten sie und die ca. 10 Mitarbeiter Lieder mit lebhaften Bewegungen ein. Alles begann am Mittwoch, den 15. April um 10 Uhr in unserer Kirche mit einem kleinen Gottesdienst, danach gingen alle Teilnehmer mit einem Detektivausweis auf die Reise um spannende Geschichten aus der Bibel zu hören und zu sehen. Ein Thema war zum Beispiel das Gleichnis vom Reichen Kornbauern.
Alle durften die Geschichten in verschiedenen Gruppen vertiefen und weiter entdecken. Ein anderes Thema war die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten aus dem Johannesevangelium. Dabei ging es um das Vertrauen des Beamten zu Jesus. Die Kinder lernten das Vertrauen auf verschiedene Weise kennen. So wurde beispielsweise in einem Raum ein Gebirge aus Stühlen und Bänken eingerichtet wo einige Kinder mit verbundenen Augen darüber geführt wurden. Auch der »Heiße Draht« war mit verbunden Augen nur im Vertrauen auf Mithilfe zu schaffen.
Das dritte große Thema war die Begegnung einer Frau mit Jesus am Jakobsbrunnen. Dabei entdeckten die kleinen und großen Detektive, dass Jesus Licht an alle dunklen Stellen im Leben bringt und dass unter seinem Licht nichts verborgen bleibt.
Die Kinder haben auch Vergebung erfahren dürfen, als sie wie die Frau am Jakobsbrunnen ehrlich zu sich selbst und zu Jesus waren.
Den Abschluss der Abenteuerreise bildete ein großes Geländespiel mit Pharisäern, Samaritern und den Jüngern von Jesus. Die Jünger mussten das Wasser des Lebens aus dem Jakobsbrunnen schöpfen und zu einem festgelegten Ziel bringen. Dabei erhielten sie starke Unterstützung durch die Samariter. Die Pharisäer wollten die Jünger aufhalten, sie abfangen und ihnen das Wasser abnehmen. Nach vielen aufgeweichten Hosen, zerrissenen Socken und geschafften, aber doch fröhlichen Kindern war dann das Geländespiel zu Ende und damit auch zwei für die Kinder sowie für die Erwachsene aufregende Tage, die Gott unter seinen Segen gestellt hat.